rootac®

natürliches Pflanzenstärkungsmittel

Auf einen Blick

  • fördert die Ertragsleistung und Qualität
  • aktiviert die Pflanzengesundheit (höhere Stresstoleranz z. B. bei Herbizideinsatz)
  • stimuliert das Wurzel- und Pflanzenwachstum (erhöht die Aufnahmefähigkeit von Wasser und Nährstoffen)
  • intensiviert die Blütenbildung
  • stimuliert die Stoffwechselvorgänge
  • höhere Zucker- und Stärkegehalte
  • gleichmäßigere Sortierung, Uniformität der Früchte
  • verlängert die Lagerfähigkeit von leicht verderblichen Produkten wie z. B. Gemüse und Obst

Aus der Pflanze für die Pflanze

rootac im Kartoffelanbau

Die meisten Entwicklungsprozesse bei Pflanzen werden von „Botenstoffen“ ausgelöst und reguliert – diese Botenstoffe wirken in kleinsten Mengen. In den Reaktionsketten der Pflanzen auf sich ändernde Umwelt- und Klimaeinflüsse haben Signal- und Botenstoffe eine herausragende Bedeutung. Sie kommen in großer Vielzahl vor und haben jeweils spezifische Funktionen. In ihrer Gesamtheit bilden diese Botenstoffe gleichsam eine chemische Sprache der Pflanzen.

rootac® wurde entwickelt, um das Wachstum der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen zu stärken und die Erträge gegen Stressfaktoren abzusichern. Solche Stressfaktoren sind z. B. Trockenheit, Hitze oder Kälte, vor allem aber die notwendigen Pflanzenschutz-Maßnahmen. Es geht sozusagen um die Aktivierung der pflanzeneigenen Abwehrmechanismen, wie bei einer Schutzimpfung.
Gleichzeitig fördert rootac® die Bodenorganismen und sorgt für mehr Aktivität. Weltweit kommt rootac® jährlich auf mehr als 7 Millionen ha zum Einsatz im Getreide-, Mais-, Leguminosen-, Gemüse- und Obstanbau sowie in Sonderkulturen.

Natürlich und nachhaltig

rootac: Wirkungen

rootac® ist ein reines, standardisiertes und patentiertes Pflanzenstärkungsmittel aus natürlichen, pflanzlichen Wirkstoffen deren Wirkungsmechanismus wissenschaftlich belegt ist. Die Pflanze nimmt die Wirkstoffe über Blatt und Boden auf. Die Aufwandmengen sind sehr gering, für Getreide werden z. B. 100 g je ha per Spritze ausgebracht.

Es hat den großen Vorteil, dass es nicht unter die Düngemittelverordnung fällt.

Einfache Anwendung – geringer Aufwand

Die Anwendung kann zusammen mit der Beregnung, Flüssigdüngern und sogar Pflanzenschutzmitteln erfolgen und erfordert daher keinen zusätzlichen Aufwand.

Versuchsergebnisse – Praxisbeispiele

rootac® ist ein getestetes Produkt. Diverse Versuche in verschiedenen Kulturen belegen, dass rootac® die Wurzelentwicklung, das Blattwachstum und das Bodenleben positiv beeinflusst.

rootac® in Weizen (University of Free State, RSA)

rootac: mikrobielle Aktivität im Boden

In diesem Versuch wurde rootac® der Beregnung beigemischt. Nach 8 Wochen wurde die Anzahl der Bodenbakterien und ihre mikrobielle Aktivität untersucht. Je größer die Aktivität der Bodenbakterien, desto besser / intensiver kann die Pflanze mit Nährstoffen versorgt werden.

rootac: nützliche Mikroorganismen im Boden

Eine gute Bodengesundheit wirkt nicht nur in der aktuellen Kultur positiv, sondern auch in der Folgefrucht!

rootac® in Sojabohnen (Bloemfontein, RSA)

rootac: Entwicklung der Pflanzenmasse

Der Einsatz von rootac® in Sojabohnen führte zu einer deutlichen Steigerung der Pflanzenmasse.

rootac: Entwicklung der Wurzelmasse

Auch die Wurzelmasse hat durch rootac® deutlich zugenommen.

rootac® in Gerste

rootac: Wurzel- und Pflanzenmasse bei Gerste

Die mit rootac® behandelte Gerste ist deutlich kräftiger gewachsen als die Kontrolle. Wurzeln und Blattwerk sind sichtbar besser entwickelt.

Anwendung und Dosierung

Die empfohlene Menge rootac® in ca. 5 l Wasser in einem geeigneten Eimer vormischen. Nachdem die Feldspritze zur Hälfte befüllt ist, kann die Vormischung bei laufendem Rührwerk in den Spritzentank gegeben werden.

Die Anwendung kann zusammen mit der Beregnung, Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln erfolgen.

Die empfohlene Wassermenge liegt bei 200 - 600 l/ha.

Verpackung: 1 kg Alubeutel

Entwicklungsstadien (BBCH)

Entwicklungsstadien (BBCH)

Getreide, Leguminosen, Rüben und Kartoffeln

KulturAnwen­dungBBCHWachstums­stadiumAufwand­menge
Mais 1 13 - 18 3 - 8 Blatt Stadium 50 g/ha
Getreide 1 13 - 18 3 - 8 Blatt Stadium 100 g/ha
2* 30 Beginn des Schossens 100 g/ha
Raps 1 13 - 18 3 - 8 Blatt Stadium 100 g/ha
2 50 Hauptinfloreszenz bereits vorhanden, von den obersten Blättern noch dicht umschlossen 100 g/ha
Sonnenblume 1 13 - 18 3 - 8 Laubblätter entfaltet 100 g/ha
2 51 Infloreszenz-Knospe zwischen den jungen Blättern gerade erkennbar (Stern-Stadium) 100 g/ha
Leguminosen 1 13 - 18 3 - 8 Laubblätter entfaltet 100 g/ha
2 --- Blütenknospen vorhanden, jedoch von Blättern umhüllt 100 g/ha
Zuckerrübe 1 13 - 15 3 - 5 Blatt Stadium 100 g/ha
2 33 Beginn Bestandsschluss: 10 % der Pflanze benachbarter Reihen berühren sich 100 g/ha
Kartoffel 1 13 - 15 3 - 5 Laubblätter entfaltet 100 g/ha
2 51 Knospen der 1. Blütenanlage (Hauptspross) sichtbar (1 - 2 mm) 100 g/ha
3* --- 3 - 4 Wochen später 100 g/ha

* optionale 2./3. Anwendung

Gemüsebau

KulturAnwen­dungBBCHWachstums­stadiumAufwand­menge
Zwiebel 1 13 - 18 3 - 5 Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar 200 g/ha
2 40 - 41 30 % des zu erwartenden Zwiebel- bzw. Schaftdurchmessers erreicht 200 g/ha
Bohne, Erbse 1 13 - 15 3 - 5 Blatt Stadium 100 g/ha
2 51 erste Blütenknospen sichtbar 100 g/ha
Möhre, Kohlrabi 1 13 - 15 3. Laubblatt entfaltet / nach dem Auspflanzen 200 g/ha
2 33 30 % des zu erwartenden Rüben-, Wurzel- bzw. Knollendurchmessers erreicht 200 g/ha
Kohlgemüse 1 13 - 15 3. Laubblatt entfaltet / nach dem Auspflanzen 100 g/ha
2 33 30 % des zu erwartenden Kopfdurchmessers erreicht 100 g/ha
Blattgemüse
Spinat, Feldsalat
1 13 - 15 Blütenknospen vorhanden, jedoch von Blättern umhüllt 100 g/ha
2 33 3 - 5 Blatt Stadium 100 g/ha
Blattgemüse
(kopfbildend)
Salate, Kohl
1 13 - 15 3. Laubblatt entfaltet / nach dem Auspflanzen 100 g/ha
2 43 30 % des zu erwartenden Kopfdurchmessers erreicht 100 g/ha
Tomate, Gurke 1 --- nach dem Auspflanzen 200 g/ha
2 51 Beginn der Entwicklung der Blütenanlagen 100 g/ha
3 --- alle 4 - 6 Wochen 100 g/ha
4 --- alle 4 - 6 Wochen 100 g/ha

Obstbau

KulturAnwen­dungBBCHWachstums­stadiumAufwand­menge
Kernobst
Apfel, Birne
1 11 - 15 erste Blätter 100 g/ha/mKh*
2 70 - 73 Früchte beginnen zu wachsen 100 g/ha/mKh*
3   ca. 4 Wochen nach der zweiten Applikation 100 g/ha/mKh*
Steinobst
Kirsche, Pflaume,
Pfirsich, Aprikose
1   abgehende Blüte: Mehrzahl der Blütenblätter abgefallen 100 g/ha/mKh*
2   Fruchtknoten vergrößert sich 100 g/ha/mKh*
Weintrauben 1 11 - 13 3 Laubblätter entfaltet 100 g/ha/mKh*
2 73 - 75 Beeren sind schrotkorn- bis erbsengroß 100 g/ha/mKh*
3   ca. 4 Wochen nach der zweiten Applikation 100 g/ha/mKh*
Erdbeere 1 13 - 15 3 - 5 Laubblatt entfaltet. Alternativ: nach dem Auspflanzen 100 g/ha
2 55 erste Blütenanlagen werden am Rosettengrund sichtbar 100 g/ha
Beerenfrüchte
(Johannis-, Him-
und Blaubeere)
1 13 - 19 Laubblätter sind entfaltet, haben aber ihre endgültige Größe noch nicht erreicht.
Erste Laubblätter haben sortentypische Größe erreicht – bis Knospenschellen
100 g/ha/mKh*
2 71 beginnendes Fruchtwachstum 100 g/ha/mKh*

*mKh = Meter Kronenhöhe

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