lagoon

wertet Gülle auf

Auf einen Blick

  • produziert faserabbauende Enzyme
  • verringert Schwimmdecken, Krustenbildung und Sinkschichten
  • erhöht die Fließfähigkeit
  • reduziert den Aufwand für Rühren und Pumpen
  • bessere Verteilung auf der Fläche
  • senkt die Geruchsemissionen
  • behandelte Gülle kann problemlos in die Biogasproduktion gehen
  • höhere biologische Aktivität
  • voll verträglich für Tiere und Umwelt
  • einfache Handhabung
Praxiseinsatz jbs ferkelpaste® imuvit + lagoon – in Polen
jbs ferkelpaste imuvit und lagoon in der Ferkelaufzucht

Ein Kunde aus Polen (Schlesien) setzt seit ca. einem Jahr in seinem Abferkelstall die jbs ferkelpaste® imuvit ein. Damit ist er sehr zufrieden und hat weniger Ferkelverluste, gerade wenn die Würfe sehr groß sind. Einen besonderen Effekt konnte er jedoch vom Einsatz von lagoon berichten, den er in seiner Ferkelaufzucht einsetzt. Er hält 50 Sauen in einem geschlossenen System. Die im Alter von 4 Wochen abgesetzten Ferkel werden für ca. 8 Wochen in den Aufzuchtstall gebracht, bis sie ca. 35 kg erreichen.

In der Vergangenheit hatte der Landwirt häufig und immer wieder mit Ohrnekrosen zu tun, hauptsächlich im Alter von 6 - 8 Wochen. Mit dem Tierarzt zusammen hat er nun gesehen, dass er weniger Aufwand an Medikamenten hat, seit er lagoon einsetzt. Er löst lagoon in Wasser auf und gießt ihn alle 3 Wochen durch die Spalten, also 2 x in den 8 Wochen. Seitdem gibt es kaum noch Ohrnekrosen. Der Tierarzt vermutet, dass es am reduzierten Ammoniakgehalt im Stall liegt. Das würde auch erklären, warum es nur die größeren Tiere trifft, denn erst bei vollerem Stall und mehr Gülle unter dem Spaltenboden erhöht sich der Anteil an Ammoniak in der Gülle und in der Luft.

lagoon: eine einfache Maßnahme mit großem Effekt.

Praxiseinsatz lagoon – "Heumilch-Betrieb" in Baden-Württemberg
lagoon im Heumilchbetrieb

In Baden-Württemberg hat ein Milchviehbetrieb mit 95 melkenden Kühen seit Mitte Dezember 2014 lagoon in seinem Kuhstall ausprobiert. Das besondere an dem Betrieb ist, dass es sich um einen sogenannten „Heumilch“-Betrieb handelt. In der Fütterung kommt keine Silage zum Einsatz, sondern über Winter nur Heu und Kraftfutter. Dementsprechend gab es vor dem Einsatz von lagoon eine ca. 50 cm dicke Schwimmdecke auf der Gülle, da natürlich viel unverdautes Fasermaterial von den Tieren wieder ausgeschieden wird. Diese Gülle an verschiedenen Stellen des Güllelagers aufzurühren kostete mehr als 1 Stunde Rührzeit.

lagoon wurde regelmäßig alle zwei Wochen nach Anleitung dosiert. Im April 2015 war die Schwimmschicht auf etwa 15 cm zusammengeschrumpft. In nur knapp 10 Minuten ließ sich die Gülle zu einer homogenen Masse aufrühren, und zwar von einer Stelle aus. Der dabei ausströmende Geruch war wesentlich angenehmer und milder als vor dem Einsatz von lagoon. Beim Ausbringen auf das Feld mit dem Güllewagen sah man am Prallteller eine gleichmäßigere Verteilung auf der Fläche, weil die Gülle flüssiger und homogener war.

Praxiseinsatz lagoon – geringerer Rühraufwand in Rindergülle
lagoon in der Güllegrube

Aus Baden-Württemberg erreichte uns ein sehr positiver Bericht vom Einsatz von lagoon. Unser Kunde hatte Ende November 2014 damit begonnen, lagoon regelmäßig alle 14 Tage in die Gülle einzubringen. Dabei wurde das Produkt in Wasser aufgelöst und durch die Spalten in Güllekeller und Kanal gegossen. Rund 400 m³ Rindergülle wurden so über Winter behandelt. Es bildete sich zwar eine Schwimmdecke, diese war aber dünner als sonst üblich und sie löste sich beim Rühren schnell auf. Vor dem Einsatz von lagoon fanden sich immer dicke Klumpen in der Gülle. Jetzt ließ sich alles mit einem geringen Rühraufwand zu einer homogenen Masse rühren, ohne dass noch einmal gespült werden musste. Lediglich zweimal wurde die Gülle aufgerührt, 14 Tage vor dem geplanten Güllefahren und einmal direkt vor dem Ausbringen.

Bei der Ausbringung auf das Feld war gleichzeitig auch der Nachbar mit Gülle unterwegs. Das Nachbarfeld mit der unbehandelten Gülle sah jedoch viel dunkler aus. Die behandelte Gülle unseres Kunden ließ sich besser verteilen und klebte nicht so klumpig an den Pflanzen.

Neben dem Vorteil des deutlich geringeren Rühraufwands im Stall zeigte sich also ein ebenfalls positives Bild bei der Ausbringung der Gülle.

Gülle ist wertvoll! Geruch = Verlust

lagoon: baut Feststoffe in der Gülle ab

Die Ausscheidungen unserer landwirtschaftlichen Nutztiere sind voller Nährstoffe, denn das Futter wird immer nur zu einem gewissen Teil abgebaut. Schwer verdauliche Faserbestandteile landen meistens komplett in der Gülle und können zur Bildung von Schwimmdecken und einer schlechten Viskosität führen.

Geruchsbildung ist nicht völlig zu vermeiden. Geruch zeigt den Verlust von Nährstoffen an, die sich verflüchtigen, z. B. Ammoniak aus Harnstoff.

Die Lagerzeiten für Gülle werden sich seitens der Gesetzgebung verlängern. Die Fließ- und Pumpfähigkeit zu erhalten, ist und bleibt eine große Herausforderung.

Gülle ist ein wertvoller Stoff – aufwerten lohnt sich!

Die Bakterien in lagoon nutzen die Nährstoffe in der Gülle und produzieren faserabbauende Enzyme. Damit können Feststoffe in der Gülle abgebaut werden, der Aufwand für Rühren und Pumpen verringert sich, die Gülle lässt sich besser auf dem Feld verteilen. Weniger Rühren bedeutet geringere Kosten und reduzierte Nährstoffverluste.

lagoon ist ein gefriergetrocknetes Pulver aus lebenden Mikroorganismen, das in kleinen Mengen in die Gülle gegeben wird. Die Art der Güllelagerung spielt dabei keine Rolle (Lagune, Betonsilo ...). Die Zugabe erfolgt in Wasser gelöst entweder schon im Stall oder beim Einbringen in den Güllebehälter. lagoon funktioniert bei allen Temperaturen und kann auch bei Frost angewendet werden.

Blubbern und Blasenbildung nach dem Einsatz von lagoon zeigen eine erhöhte biologische Aktivität an. Die Oberfläche bleibt länger feucht.

lagoon – voll verträglich für Tiere und Umwelt

lagoon enthält keine chemischen oder gewässerbelastenden Inhaltsstoffe. Gülle jeder Tierart kann mit lagoon aufgewertet werden.

Effekte auf die Gülle

Für die gezeigten Versuche wurde behandelte Gülle aus einem Bullenmaststall verwendet. Die Trockenmasse betrug zu Versuchsbeginn 9,3 %. Nach 3 Monaten war sie auf 6,7 % gesunken.

Effekt Nummer 1: Fließfähigkeit

lagoon: schwer verdaulichge Fasern

Die Bakterien in lagoon ernähren sich von Nährstoffen in der Gülle und produzieren faserabbauende Enzyme. Somit können Feststoffe in der Gülle abgebaut werden. Das Aufrühren vor dem Ausbringen im Frühjahr kostet Zeit und Energie. Beides kann reduziert werden, da sich durch den Zusatz von lagoon Schwimm- und Sinkschichten verringern und die Viskosität sich verbessert. Der Behälter lässt sich besser leeren.

Effekt Nummer 2: Geruchsminderung

lagoon: Anteil Ammonium

Die Geruchsbelastung für die Nachbarn, für Sie und auch für die Tiere im Stall nimmt merklich ab. Ammoniak prägt den Geruch der Gülle. Die Bakterien in lagoon nutzen Ammoniak als Nahrung und vermehren sich. Besonders beim Aufrühren und Ausbringen haben Anwender einen milderen Geruch wahrgenommen.

Wie entstehen Gerüche?

Gerüche entstehen durch die Freisetzung von flüchtigen Fettsäuren wie Essig- und Buttersäure, sowie durch gasförmiges Ammoniak. Die Beobachtung der Geruchsreduzierung im Praxiseinsatz passt zusammen mit dem reduzierten Gehalt an Ammonium-N.

Effekt Nummer 3: gleichmäßigere Konsistenz

lagoon: Konsistenzversuch

Das Ausbringen auf dem Feld geht hin zu Schleppschläuchen oder Schlitzgeräten. Das vergrößert die Gefahr, dass die Kulturpflanze durch eine punktuell große Güllemenge geschädigt wird. lagoon macht die Gülle fließfähiger, sie verteilt sich leichter und zieht besser in den Boden ein. Die Düngewirkung ist gleichmäßiger. Die Gülle ist weniger agressiv und die Pflanze kann die Nährstoffe besser aufnehmen.

lagoon – unterm Strich

lagoon erfüllt in vielerlei Hinsicht Ansprüche, die an den Umgang mit Gülle und Güllezusätzen gestellt werden:

  • Geruchsminderung sorgt für eine bessere Akzeptanz (besseres Image) und geringere Verluste (weniger Emissionen)
  • Reduzierung von Fliegen bedeutet ruhige Tiere, weniger Stress und bessere Leistung
  • Rühr- und Pumpfähigkeit zu verbessern bringt eine Einsparung an Strom, AKh und Maschinen
  • gute Fließfähigkeit erleichtert die gleichmäßige Verteilung und Düngewirkung auf dem Feld
  • einfache Anwendung ist in allen Lagerstätten möglich
  • für Tiere, Mensch und Umwelt positiv

lagoon – einfache Anwendung

lagoon: einfache Anwendung

Anwendung

lagoon in 10 bis 20-fache Menge Wasser einrühren.

Im Stall:
Zwischen die Spalten bzw. in die Grube schütten während das Rührwerk läuft. 14-tägig anwenden.

Güllebehälter:
lagoon Lösung in den Einfüllschlauch / Pumpschlauch schütten und mit der Gülle in den Behälter pumpen.

Dosierung

5 g je m³ Gülle

Lagerung

  • kühl und trocken lagern, idealerweise im Kühlschrank
  • nach Anbruch und Entnahme Beutel gut verschließen (Clip, Gummi- oder Klebeband)

Gebinde

500 g Alubeutel

Kundenstimmen

Praxiseinsatz lagoon – 60-Kuh-Betrieb im West-Allgäu

Ein 60-Kuh-Betrieb aus dem West-Allgäu hat ab Ende Dezember lagoon eingesetzt. Die Kühe und die weibliche Nachzucht frassen eine grasbetonte Ration. Die Güllekeller sind in einem Ringsystem miteinander verbunden. Das erschwert das Aufrühren und fördert die Bildung einer Schwimmdecke. Diese hatte sich in den letzten drei Jahren auch immer gebildet und ließ sich mit regelmäßigem Aufrühren alleine nicht auflösen.

Trotz Zugabe von lagoon bei Kühen und Rindern im 14-tägigen Rhythmus sah es bis Mitte April so aus, als ob sich an dem Zustand nichts ändern würde. Ende April jedoch, nachdem bereits ein Viertel der Gülle ausgebracht war, verschwand die 1 m dicke Schwimmdecke und löste sich zum ersten Mal komplett auf. Die Gülle war homogener und sah auf dem Feld ausgebracht nicht so dunkel aus. Sie verteilte sich auch viel gleichmäßiger.

Der Effekt von lagoon ließ zwar etwas auf sich warten, war dann aber sehr deutlich zu sehen.

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