jbs progas®

Silierzusatz für jede Pflanzenart

Auf einen Blick

  • geeignet für jede Pflanzenart (Mais, Gras, GPS etc.)
  • erhältlich als 500 g Dose, ausreichend für 1000 Tonnen Siliergut
  • Hersteller: Chr. Hansen, Dänemark
jbs progas® - Biogasanlage nahe Dresden

Leistung: 600 kW

Maissilage 2012unbeh.mit jbs progas®
TS 39,9 % 41,1 %
pH-Wert 3,9 3,7
NH3-N (% des Ges.-N) 3,6 0,6

Beide Silagen haben einen ähnlichen Trockensubstanzgehalt.

Den Effekt des Siliermittels jbs progas® erkennt man bei der Betrachtung des pH-Werts und des Ammoniakgehalts.

Der tiefere pH-Wert weist auf eine bessere Fermentation hin. Es wurden größere Säuremengen gebildet, die in der Anlage zu Methan umgewandelt werden können.

Der Ammoniakwert (NH3-N) ist ein Indikator für die Siliergeschwindigkeit. Die unbehandelte Silage weist mit einem Wert von 3,6 % schon einen recht guten Wert auf. In der behandelten Silage wurden nur 0,6 % Ammoniak gebildet, was auf eine deutlich schnellere Fermentation hindeutet. Je schneller der pH-Wert gesenkt wird, desto eher wird der Abbau von Nährwerten gestoppt. Dies ist für eine hohe Gasausbeute entscheidend.

Viele Betreiber von Biogasanlagen denken immer noch, Siliermittel gehören nur in Silagen für Milchvieh. Dabei rechnet sich gerade auch in Biogas-Silagen der Einsatz eines geeigneten Mittels sehr schnell.

Mit jbs progas® hat der weltweit führende Hersteller von Milchsäurebakterien - Chr. Hansen, Dänemark - einen effizienten Silierzusatz entwickelt, der die Silierung von Energiepflanzen optimiert.

Bei jeder Silierung entstehen unweigerlich Silierverluste. Zusätzlich wandeln Hefen während der Lagerphase wertvolle Kohlenhydrate in flüchtige Stoffe wie CO2 oder Ethanol um.

jbs progas® schützt einen großen Teil der Energie indem es die Silierung beschleunigt (Startphase) und Hefen hemmt (Lagerphase). Somit spart jbs progas® etwa 50 % der Trockenmasseverluste ein. Das bedeutet mehr Futter für Ihre Methanbakterien.

jbs progas® ist neben der effektiven Milchsäurebildung in der Lage Hefen zu hemmen und somit die Stabilität ohne die Bildung von Essigsäure zu verbessern.

Gründe für den Einsatz von jbs progas®

  • erhöht den Methanertrag um 12,9 % (Leipniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V. 2008)
  • homofermentativ (bildet ausschließlich Milchsäure)
  • höhere Verdaulichkeit bei Einsatz i. d. MV-Fütterung
  • geringere TM-Verluste
  • tieferer pH-Wert
  • höherer Energiegehalt der Silage
  • schnellere Silierung
  • unterdrückt Hefen
  • reduziert das Risiko von Nacherwärmung
  • reduziert das Risiko von Verpilzung und Fäulnis
  • weniger Verluste im Rand- und Deckenbereich
  • weniger Verluste an der Anschnittfläche
  • breites Einsatzsprektrum

jbs progas® sichert Energie und Nährstoffe vor und nach dem Öffnen.

Biogas-Versuch mit jbs progas®

Leipniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V. 2008

Die Grundlage für den Versuch bildete Maissilage (37,7 % TS), die 49 Tage lang nach DLG-Richtlinien einsiliert und gelagert wurde.

Homo- oder heterofermentative Milchsäurebakterien?

Entscheidend für eine gute Silierung ist, dass Pflanzenzucker möglichst schnell in stark säuernde Milchsäure umgewandelt wird, um Schadkeimen durch einen tiefen pH-Wert die Wachstumsgrundlage zu nehmen. Diese Milchsäurebildung wird nicht von allen Bakterienarten gleich effektiv erledigt.

Anmerkung: Die aus der Energie entstandenen Alkohole und das CO2 sind leicht flüchtig. jbs progas® besteht ausschließlich aus homofermentativen MSB und erhält somit wichtige Nährwerte in der Silage.

Zuckerumsetzung durch homofermentative MSB in jbs progas® Zucker/Stärke → 100 % Milchsäure
Zuckerumsetzung durch uneffektive heterofermentative MSB (z. B. Lactobacillus buchneri) Zucker/Stärke → Milchsäure + Essigsäure + Alkohole + CO2

Homo- oder heterofermentative Milchsäurebakterien (Essigsäurebildner)?

heterofermentative Silierung:

Zucker ——► Milchs. + Alkohol + Essigs. + CO2

Essigsäurebildner - also heterofermentative Milchsäurebakterien - bilden gezielt Essigsäure, Alkohole und CO2. Das spiegelt sich in geringen Restzuckergehalten wider.

In der Praxis werden die "Essigsäurebildner" zur Verbesserung der Stabilität eingesetzt, haben aber den Nachteil sehr viel Energie zu verbrauchen. Die Stabilität ist erhöht, aber einhergehend mit größeren Trockenmasseverlusten im Vergleich zu einer unbehandelten Silage.

homofermentative Silierung:

Zucker ——► 100 % Milchsäure

Milchsäurebildner - also homofermentative Milchsäurebakterien - wandeln Zucker nahezu 1:1 in Milchsäure um. Die schnelle Silierung sichert Nährwerte und erhält somit einen großen Teil der Kohlenhydrate, die unbehandelt oder durch essigsäurebildende Bakterien verloren gehen würden.

Ist Essigsäure nicht besser für den Fermenter?

Wirtschaftlichkeit (elektrisch):
je kg Kohlenhydrate *
(Zucker, Stärke)
je kg Milchsäure*
je kg Essigsäure*

= 1,4 kW-Std
* Quelle: Fraunhofer Institut

Aus 1 kg Essigsäure wird die gleiche Menge an elektrischer Energie erzeugt, wie aus 1 kg Milchsäure oder Zucker. Anders als häufig vermutet, ist es also kein Vorteil, viel Essigsäure in der Silage zu haben. Im Gegenteil. Da die Bildung von Essigsäure auch immer die Bildung von CO2 mit sich zieht (siehe oben), geht deutlich mehr Energie verloren, als bei der Milchsäurebildung.

Thema: Frischmasseverluste

Bei optimalem Management und optisch einwandfreien Silagen sind Frischmasseverluste in Höhe von 3 - 4 % ein sehr guter Wert. Diesen Wert kann man nur in den seltensten Fällen am Silo selbst beobachten.

3 % FM-Verluste ≙ ca. 10 % TM-Verluste
→ 10 % TM-Verluste ≙ ca. 30 kg Zucker/Stärke

Diese Verluste entstehen durch die natürliche Silierung und sind kein Zeichen - wie häufig vermutet wird - für fehlerhaftes Management.

Mit dem jbs progas® können diese Verluste nahezu halbiert werden. Dadurch ist die Silage deutlich energiereicher als eine unbehandelte Silage.

Monetäre Betrachtung des Effekts von jbs progas®

Die Reduzierung der TS-Verluste bedeutet ein Plus von 18,4 kg an Kohlenhydraten je t Silage.

Laut Fraunhoferinstituten werden aus 1 kg Kohlenhydrate etwa 1,4 kW/h el. erzeugt.

18,4 kg x 1,4 kW/h = 25,76 kW/h.

Gehen wir, vorsichtig gerechnet, von einer Vergütung von 0,16 € je kW/h aus, so ergibt sich ein Ertrag von ca. 4,12 € je t Silage, bei Kosten von deutlich unter 1 €.

Dies bedeutet einen Erlös von 120 € - 150 € je ha Mais!

Kundenstimmen

jbs progas® - Biogasanlage nahe Memmingen
Betriebsspiegel

50 Milchkühe, Biogasanlage 150 kW, Grünland 38 ha, Mais 26 ha

"2006 habe ich ein heterofermentatives Siliermittel im Biogasmais eingesetzt. Da ich keine Unterschiede bei der Gasausbeute feststellen konnte, war ich enttäuscht und entschied mich, 2007 auf den Einsatz von Siliermitteln zu verzichten.

Im Frühjahr diesen Jahres wurde mir im Gespräch mit jbs das Siliermittel jbs progas® empfohlen. Besonders interessant fand ich, dass ich dieses Produkt sowohl für die Biogassilagen als auch für Gras- und Maissilagen verwenden kann, die an Milchvieh verfüttert werden. (Anmerkung jbs: futtermittelrechtlich zugelassen).

Ich beschloss, jbs progas® zunächst im ersten Schnitt Grassilage zu testen. Vom Ergebnis war ich positiv überrascht. Die Silage wies mit 7,0 NEL den höchsten Energiegehalt auf, den ich jemals in einer Grassilage hatte. Der pH-Wert lag mit 4,0 sehr tief und einen Milchsäureanteil von über 10 % in der TM hatte ich bislang auch noch nicht erreicht. Die Silage erwies sich als außerordentlich schmackhaft für meine Milchkühe. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich in einigen Folgeschnitten ebenfalls jbs progas® eingesetzt. Die Grassilage hat auch in der Biogasanlage gute Ergebnisse gebracht. Bei der diesjährigen Maisernte konnte ich jbs progas® leider nicht einsetzen, weil dem Lohnunternehmer kein Dosierer zur Verfügung stand. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr möglich sein wird, denn die positiven Erfahrungen aus der Grassilage lassen natürlich auf eine gute Wirkung im Mais hoffen."

jbs progas® - Biogasanlage im Altmarkkreis Salzwedel

Substrat: Mais, Gras, Gülle
Leistung: 510 kW
Versuchsdauer: 26 Wochen
Vergütung: 0,18 €/kWh

 ohne jbs progas® (11 Wochen)mit jbs progas® (15 Wochen)
Ø Einfüllmenge 138,4 t 140,1 t + 1,2 %
Ø CH4-Gehalt 51 % 51,5 % + 1,0 %
Ø KWh/Woche 77.042 80.509 + 4,5 %
Kosten für jbs progas®2.038,36 €
Kosten für zusätzliches Substrat 640,00 €
Mehrertrag* 9.360,90 €
Gewinn 6.682,64 €
* (80.509 - 77.042) x 15 x 0,18 = 9.360,90 €

Durch den Einsatz von jbs progas® erhöhte sich der Gewinn im Vergleich zur unbehandelten Silage um 4,11 %.

jbs progas® - Biogasanlage nahe Oldenburg

Leistung: 500 kW

Substrate: Maissilage, Schweinegülle, Hähnchenmist

Ich habe in der Vergangenheit schon einen Versuch mit einem Essigsäurebildner in meiner Maissilage gemacht, allerdings ohne sichtbaren Erfolg. Deswegen war ich vor dem Einsatz von jbs progas® skeptisch, aber ich entschloss mich 2011 einen kleinen Silo von ca. 1.600 t (40 ha) zu behandeln.

Anfang November stellte ich die Fütterung auf den behandelten Silo um. Gleich zu Beginn stellte ich fest dass ich pro Tag 2 t Mais weniger brauchte, um die Anlage auf Volllast zu fahren. Dies ist umso erstaunlicher, da es sich bei dem behandelten Silo um Mais handelte, der erst Anfang Juni (nach Roggen) gelegt wurde. Der Silo war zur Jahreswende aufgebraucht und ich stellte wieder auf unbehandelten Mais um.

Zu meinem Erstaunen musste ich die Fütterung wieder um etwa 1,5 t/Tag erhöhen. Aus diesem Grund werde ich 2012 meine gesamten 180 ha Mais mit jbs progas® behandeln.

jbs progas® - Biogasanlage in Baden-Württemberg, Allgäu

Leistung: 120 kW

Substrate: 7,5 t Gras, 0,5 t Mais, 7 m³ Gülle

Grassilage, 1. Schnitt 2012, behandelt mit jbs progas®

Trockensubstanzgehalt 26,8 %
Rohfasergehalt 23,9 %
pH-Wert 3,7
Milchsäuregehalt i. TS 10,74 %
Essigsäuregehalt i. TS 3,17 %
Buttersäuregehalt i. TS 0,00 %
Ammoniakgehalt i. Ges.-N 5,9 %

Der tiefe pH-Wert, bei dem gleichzeitig niedrigen Ammoniakgehalt lässt auf eine schnelle Silierung schließen. Trotz des feuchten Ausgangsmaterials ist die Silage buttersäurefrei und stellt mit hohen Säuregehalten eine ausgezeichnete Energiequelle für die Biogasproduktion dar.

jbs progas® - Biogasanlage in Sachsen, nahe Gröditz

Leistung: 600 kW

Substrate: Maissilage, Grassilage, Grünroggensilage, Hühnertrockenkot
2 Fermenter mit je 1.300 m³, 1 Nachgärer 1.300 m³

2012 wurde jbs progas® in der Grünroggen-Silage eingesetzt.

Während der pH-Wert der behandelten Silage auf 3,7 abgesenkt wurde, erreichte die unbehandelte Silage nur einen pH-Wert von 4,3.

Auch der Ammoniakgehalt lag bei der behandelten Silage etwa 20 % unter der unbehandelten. Dies lässt auf eine deutlich schnellere Silierung und damit auf weniger Silierverluste schließen.

Aufgrund der positiven Erfahrung wird dieses Jahr auch der Mais mit jbs progas® behandelt.

jbs progas® - Ökotec-Anlage in Meinsdorf
Betriebsspiegel Agrargenossenschaft "Ländeken"

Fermenter: 1 x 2.385 m³, 1 x 1.500 m³, 3.000 t Grassilage, 18.000 t Maissilage

"Wir haben jbs progas® erstmals 2008 im Mais eingesetzt. Die Analyse unserer 2008er Silage zeigte einen pH-Wert von 3,8 bei einer TM von 31,9 %. Der Konservierungserfolg wurde mit sehr gut bewertet. Die Silage roch angenehm säuerlich und brotartig.

In der Anlage konnten wir durch den Einsatz von jbs progas® ca. 10 % mehr Gas feststellen. Insbesondere hat uns aber die Stabilität der behandelten Silage beeindruckt. Über das Wochenende liegt das Substrat bei uns manchmal 1 - 2 Tage im Futterkasten. Früher hatten wir dabei große Probleme mit Erwärmungen und Schimmel. Mit jbs progas® ist das Substrat auch nach zwei Tagen noch völlig stabil.

Wir werden jbs progas® auch in 2010 wieder einsetzen."

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