jbs enzym + jbs enzym xf

Biogas-Zusatz für bessere Substratausnutzung und Reduzierung der Rührenergie

Auf einen Blick

  • optimieren die mikrobiologischen Prozesse
  • verbessern die Substratausnutzung / Einsparung von Substrat
  • erhöhen den Methangehalt und steigern den Gasertrag
  • verringern den Energieaufwand für Rühren und Pumpen
  • reduzieren das Risiko von Schwimm- und Sinkschichten
  • steigern die BHKW-Laufzeiten

Gaspotenzial der Substrate besser ausnutzen

Viele Substrate haben einen hohen Anteil an pflanzlicher Gerüstsubstanz. Gerüstsubstanzen schließen nutzbare Nährstoffe ein (sogenannter Käfigeffekt). Dadurch stehen diese für die Energiegewinnung nicht sofort zur Verfügung.

Für jeden Baustein der Pflanzenwand gibt es ein spezielles Enzym, z. B. Cellulase zur Spaltung von Cellulose, Pektinase für den Abbau von Pektin etc. Die Bakterien im Fermenter brauchen Zeit, um eigene Enzyme für den Abbau der Fasern zu produzieren. Dabei ist jedoch unsicher, ob alle notwendigen Enzyme von der Fermenterbiologie in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden.

Mit Hilfe speziell ausgewählter Enzyme in den jbs enzym Produkten können Bakterien die Strukturen der Gerüstsubstanzen schneller „aufbrechen“. Cellulose und Co werden in einzelne Zucker gespalten und die weitere Umsetzung über Fettsäuren zu Methan kann beginnen.

Durch die tägliche Zugabe der Enzyme wird in der Prozessstufe Hydrolyse der Abbau der pflanzlichen Gerüstsubstanz intensiviert. Gerüstsubstanzen sind beteiligt an der Entstehung von Schwimmdecken, Rührschatten und Sinkschichten. Der Einsatz von Enzymen wirkt sich positiv auf die Viskosität im Fermenter aus. Der Energieaufwand für Rühren und Pumpen sowie der Verschleiß an der beteiligten Technik wird deutlich reduziert.

jbs enzym

jbs enzym xf

für maisbetonte Rationen für faserreiche Rationen
(Grassilage, Festmist, GPS)
Dosierung
Täglich 20 - 25 ml je t Feststoff (ohne Gülle) in den Fermenter geben
(z. B. über Feststoffdosierer).
Gebindegröße
25 kg = 21,9 Liter
Gebindegröße
25 kg = 20,3 Liter
Lagerung und Haltbarkeit
Trocken lagern bei mindestens 1 °C bis maximal 55 °C, haltbar mind. 1 Jahr ab Produktionsdatum.

jbs enzym xf ist in seiner Zusammensetzung speziell auf den Aufschluss faserreicher Substrate ausgerichtet. Die ausgewählten Enzyme sind deutlich aktiver. Hier dargestellt am Beispiel der Endo-Cellulase.

Diese höhere Aktivität mit einer sehr guten Stabilität über einen weiten pH-Bereich führt zu einem intensiveren Abbau von Fasern und einer dadurch stark verbesserten Viskosität.

Gärversuche im Hessischen Landeslabor Schloss Eichhof

Gärversuch jbs enzym
Substrate: Maissilage und Gülle

Im Vergleich zur Kontrolle wurde mit einer Dosierung von 25 ml je t Substrat bzw. Silage im Versuchszeitraum ein um 7,7 % erhöhter Methanertrag gemessen.

Wird hauptsächlich Rindergülle eingesetzt, fällt der Effekt von Enzymen geringer aus, da die verdauliche Cellulose zum Großteil bereits vom Tier genutzt wird. Schweinegülle enthält per se wenig Cellulose, weil Schweine kaum mit Silagen gefüttert werden.

Gärversuch jbs enzym xf
Substrate: Grassilage und Festmist

Im Vergleich zur Kontrolle wurde mit einer Dosierung von 20 ml je t Substrat bzw. Silage im Versuchszeitraum ein um 9 % erhöhter Methanertrag gemessen. Interessant ist dabei, dass die Menge Biogas nur um 6 % stieg. Das bedeutet, dass der Anteil Methan im Biogas ebenfalls gesteigert wurde.

Aus der Abbildung wird auch klar, dass die eingesetzten Enzyme nur dann eine gute Wirkung entfalten, wenn sie zum Substrat passen. Das für eine maisbetonte Fütterung konzipierte jbs enzym hat bei Grassilage und Festmist nur einen geringen Effekt.