jbs barrierefilm®

Sauerstoffbarrierefolie

Auf einen Blick

  • mehr als 8 x gasdichter als die DLG-Norm
  • weniger Silageabfall
  • weniger Rand- und Deckenverluste
  • reduziert Trockenmasseverluste
  • Arbeitsersparnis
  • höhere Futterqualität
  • weniger Müll / Entsorgungskosten
  • bis 20 m Breite

jbs barrierefilm® minimiert den Eintritt von Sauerstoff in die Silage

jbs barrierefilm® ist

  • eine Unterzugfolie zur Verlegung unter jeder beliebigen Hauptfolie
  • eine Mehrschichtfolie aus Polyethylen und EVOH (voll recyclingfähig)
  • eine 35 μ dünne und besonders gasdichte Folie, die kaum Sauerstoff durchlässt
  • die Chance, die Randbereiche inkl. Oberfläche der Silage gegen Schimmel und Hefen zu verteidigen/schützen

Bei Nacherwärmung und Verderb von Silagen spielen Hefen und Schimmelpilze eine ganz entscheidende Rolle. Und zwar immer dann, wenn genug Sauerstoff zur Verfügung steht. Sauerstoff hat den größten Einfluss auf das Wachstum dieser Schadkeime. Während der Lagerung dringt Sauerstoff durch die Folie, die Keime entwickeln sich langsam. Wird der Silo geöffnet kann es durch den Sauerstoffeintritt an der Anschnittfläche zu einer explosionsartigen Vermehrung der Hefen und einem flächendeckenden Schimmelbefall kommen.

Die Sauerstoffbarriere jbs barrierefilm®

  • fördert Milchsäurebakterien und damit die schnelle pH-Wert-Senkung
  • vermindert die Entwicklung von Hefen und Schimmel in bzw. auf der Silage von Beginn an
  • schützt das Grundfutter vor Nacherwärmung und Nährstoffverlust
  • schützt das Grundfutter vor Verderb und Belastung mit Pilzgiften
  • schützt vor Futterverlust und erhöhtem Arbeitsaufwand

Silofolien werden in der Regel aus Polyethylen (PE) gefertigt, da PE ein robustes, säurefestes Material ist. Die Sauerstoffdurchlässigkeit hochwertiger Folie beträgt je nach Dicke und Fabrikat zwischen ca. 150 und 250 cm³ je m² je Tag (DLG-Norm, DIN Test 53380-3:1998-07). Tests zeigen, dass in der Praxis die Werte durchaus um einiges schlechter ausfallen können.

Folien aus Polyamid (PA) sind sehr gasdicht und wurden von diversen Herstellern als Barrierefolien für Silage getestet. Leider ist das Material weder säurefest noch feuchtigkeitsresistent, so dass es beim Einsatz auf einer feuchten Silage die hohe Gasdichtigkeit verliert bis hin zur Auflösung des Materials durch die Einwirkung von Gärsäuren.

Je weniger Hefen und Schimmelpilze während der Lagerung wachsen, desto stabiler ist die Silage nach dem Öffnen und desto weniger Nährstoffe gehen verloren!

Um mit PE die Gasdichtigkeit des jbs barrierefilms® zu erreichen, müsste man eine solche Folie mit einer Dicke von 600 µ herstellen! Das kostet Material und schränkt die Anschmiegsamkeit an die Silageoberfläche sowie das Handling ein, ungeachtet der erheblich höheren Kosten.

Die Lösung ist der jbs barrierefilm®, bei dem die gasdichte Schicht zu beiden Seiten von einer PE-Schicht geschützt wird. jbs barrierefilm® wird mit dem Ziel produziert, eine Gasdichtigkeit von unter 30 cm³/m²/24 h zu erreichen. Damit ist der jbs barrierefilm® in puncto Gasdichtigkeit allen herkömmlichen Abdeckungsvarianten mit ca. 150 - 250 cm³/m²/24 h weit überlegen.

Regeln für das Verlegen von dünnen Folien

  1. Locker auflegen!

    Dünne Folien sollten immer locker aufgelegt werden, damit sie sich an die Unebenheiten der Silage anpassen können.

  2. Nicht betreten wenn möglich!

    Wenn nötig, dann nur in Längsrichtung, niemals über die Seitenschrägen.

  3. Überlappungen durch Luftbarrieren sichern!

    Wenn Folien angestückelt werden, 50 cm Überlappung einplanen und mit einer Silosackbarriere sichern.

  4. Auf Sand verzichten!

    Sand als Abschlusskante zieht die Folie stramm, Sand auf dem Silo gefährdet die Folie durch Steine.

  5. Vorsicht bei alten Reifen!

    Alte Reifen werden brüchig, die Bewehrung kommt durch und verletzt die Folie. Reifen bilden keine durchgängige Luftbarriere, besser sind zu 75 % mit feinem Kies gefüllte Silosäcke, am besten im jbs barriereschlauch Silosackschlauch.

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